Nicht „was kostet die Anlage" — das rechnet unser Kostenrechner. Sondern: Was kostet Ihr Alltag? Pro Stunde, pro Sommer, über 10 Jahre — für fünf typische Nutzungsprofile und Ihr eigenes.
Fügen Sie so viele Geräte hinzu, wie Ihre Wohnung hat — jedes mit eigener Größe und Nutzung. Strompreis und Heizbetrieb gelten für alle gemeinsam.
Multisplit: Summe der Nennleistung aller Räume — laufen nicht alle gleichzeitig, liegen die realen Kosten darunter.
Die Werte liegen auf den Klassengrenzen der EU-Verordnung 626/2011. SEER ist ein genormter Saison-Durchschnitt, kein Volllastwert.
Vorgabe: österreichischer Mischwert. Mit Postleitzahl rechnen wir mit den Werten Ihres Bundeslands.
| Verbrauch pro Stunde | Aufnahme | Kosten/Stunde |
|---|
Fünf typische Profile mit Ihrem Gerät durchgerechnet (Auslastung: angenommene Erfahrungswerte) — antippen für den Effizienz-Vergleich darunter.
Summe über alle Geräte mit dem jeweils gewählten Nutzungsprofil, beim gemeinsamen Strompreis.
Hinweis: Schätzwerte nach der Formel Kühlleistung × Auslastung ÷ SEER × Betriebszeit. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Wetter, Raum, Dämmung und Nutzungsverhalten ab. Die Auslastungswerte der Profile und Stufen sind vereinfachende Annahmen (Erfahrungswerte, keine Herstellerangaben). Dieses Tool gibt keine Kauf- oder Produktempfehlung ab — Geräteauswahl und verbindliche Auslegung macht der Fachbetrieb. Alle Angaben ohne Gewähr.
Split-Klimageräte heizen als Luft-Luft-Wärmepumpe. Das Betriebsprofil wirkt nur auf die laufenden Kosten, nicht auf den Kaufpreis — deshalb steht es hier und nicht im Kostenrechner.
Klassengrenzen der EU-Verordnung 626/2011 für die mittlere Heizsaison. SCOP ist ein Saisonmittel, kein Volllastwert.
Vorgabe 1.150 h: dieselbe Annahme wie im Kostenrechner (typischer Haushalt, Zusatz- und Übergangsheizung).
Hinweis: Heizen rechnet mit Kühlleistung × Heizstunden ÷ SCOP — die Heizleistung eines Splitgeräts liegt meist nahe der Kühlleistung, deshalb dient sie hier als Annahme. Bei Frost sinkt die reale Effizienz unter den SCOP; für Volllastheizen im Winter ist ein Splitgerät nicht ausgelegt.
Anschaffung und Betrieb sind durchgerechnet. Der letzte Schritt: bis zu 3 geprüfte Fachbetriebe aus Ihrer Region legen Ihnen kostenlose Vergleichsangebote — unverbindlich.
Kostenlos Angebote anfordern Zurück zum KostenrechnerDie Formel ist einfacher, als sie klingt: Kühlleistung × Auslastung ÷ SEER × Betriebsstunden × Strompreis. Die Kühlleistung (kW) sagt, wie viel Wärme das Gerät aus dem Raum schafft — der SEER-Wert, wie effizient es das tut. Ein 3,5-kW-Gerät mit SEER 6,5 nimmt bei Volllast rund 0,54 kW elektrisch auf; je nach Größe und Effizienzklasse liegen übliche Geräte zwischen 0,4 und 0,9 kW. Bei 25 Cent pro kWh sind das rund 10–22 Cent pro Volllast-Stunde — im realen Betrieb regelt der Inverter herunter, sodass eine typische Stunde deutlich günstiger ausfällt.
Mit den Standardwerten dieses Rechners (4 Stunden täglich, 80 Nutzungstage, 50 % Auslastung) kommt ein 3,5-kW-Gerät auf etwa 85 kWh oder rund € 21 pro Sommer. Wer intensiv kühlt — 8 Stunden an 120 Tagen — landet beim selben Gerät bei rund € 65; eine große Multisplit-Anlage mit 7,9 kW entsprechend bei € 50–150. Genau dafür sind die Regler da: Stellen Sie Ihr eigenes Nutzungsprofil ein, statt mit Pauschalwerten zu leben.
Multisplit-Besonderheit: Die Nennleistung (im Rechner 4,2–10,6 kW) fällt praktisch nie komplett an, weil selten alle Räume gleichzeitig auf Volllast kühlen. Rechnen Sie mit Ihrer realistischen Gleichzeitigkeit über den Auslastungs-Regler. Hintergründe, Tabellen nach Gerätegröße und die wirksamsten Spar-Hebel finden Sie im Ratgeber Stromverbrauch Klimaanlage.
Bei Volllast je nach Größe und Effizienz rund 10–22 Cent pro Stunde (bei 25 Cent/kWh). Im Alltag regelt der Inverter die Leistung herunter — eine typische Betriebsstunde bei halber Auslastung kostet daher eher 5–11 Cent. Die Szenario-Tabelle oben zeigt den Wert für Ihr Gerät.
Bei 4 Stunden Kühlbetrieb täglich liegt eine Monosplit-Anlage typischerweise bei 25–55 Cent pro Tag, eine große Multisplit-Anlage entsprechend höher. Über die Regler lässt sich Ihr tatsächlicher Tagesablauf — Stunden, Tage, Auslastung — direkt durchrechnen.
Voreingestellt ist ein österreichischer Mischwert. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, zeigt das Tool einen regionalen Orientierungswert: den günstigsten Tarif im jeweiligen Netzgebiet, brutto inklusive Netzentgelt, Steuern und USt., Stand 08/2026. Die regionalen Unterschiede sind erheblich, weil Netzentgelte und lokaler Grundversorger sich unterscheiden. Wichtig: Das ist der günstigste Tarif, nicht der durchschnittliche — wer einen älteren Vertrag hat, zahlt in der Regel deutlich mehr. Ihren tatsächlichen Arbeitspreis finden Sie auf der Stromrechnung, verbindliche Tarifvergleiche bietet der E-Control-Tarifkalkulator. Das Feld lässt sich frei anpassen.
SEER ist die jahreszeitbedingte Leistungszahl im Kühlbetrieb — ein genormter Saison-Durchschnitt, kein Volllastwert. Er entscheidet auch über die Effizienzklasse am Label: Die Klassengrenzen der EU-Verordnung 626/2011 liegen bei SEER 5,1 (A), 5,6 (A+), 6,1 (A++) und 8,5 (A+++). Je höher der Wert, desto weniger Strom für dieselbe Kühlleistung.
Die Kühlleistung in kW steht im Angebot oder am Typenschild. Wenn Sie noch kein Angebot haben, schätzt der Dimensionierungs-Rechner die passende Größe für Ihren Raum — was Anschaffung und Montage kosten, rechnet der Kostenrechner.
Der Rechner liefert rechnerische Schätzwerte auf Basis Ihrer Angaben. Der reale Verbrauch hängt zusätzlich von Wetter, Raumgröße, Dämmung, Sonneneinstrahlung und Nutzungsverhalten ab. Für eine belastbare Aussage zu Gerät und Dimensionierung ist der Fachbetrieb vor Ort zuständig.