Systemvergleich Heizung

Klimaanlage, Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpe? Der Systemvergleich

Unabhängigaus ÖsterreichMit Quellen belegt

Sie wollen heizen — aber welches System? Ein Vergleich der drei Heizungsoptionen für österreichische Häuser: Investkosten laut Studie, Förderungen 2026, ein Rechenbeispiel zu den Energiekosten und Fragen, die vor der Entscheidung zu klären sind.

Klimavergleich RedaktionFachredaktion für Klimatechnik & Kältetechnik
Juli 202512 Min. LesezeitAktualisiert: 29.10.2026Wie wir recherchieren
Kurzantwort

Drei Systeme stehen zur Wahl: Die Split-Klimaanlage (für einen Raum ab € 2.400 inkl. Montage und USt.) kostet in der Anschaffung weniger als die beiden Wärmepumpen, ist aber nicht förderfähig. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus laut AK-OÖ-Studie rund 25.000–28.000 €, eine Erdwärmepumpe rund 32.000–38.000 € (Stand 11/2025). Bundesförderung Kesseltausch: Neuauflage ab 2. November 2026, Wärmepumpe bis € 5.000; 2027 ab 4. Jänner (vorläufig). Erdwärmepumpen erreichen in einer Feldmessung in Deutschland die höheren Jahresarbeitszahlen, brauchen aber Fläche für Kollektoren oder eine Bohrgenehmigung.

Sie haben bereits eine Klimaanlage?Klimaanlage als Wärmepumpe: Heizen mit Split-Geräten in Österreich

Drei Systeme, drei Konzepte

Bevor Sie Preise, SCOP-Werte und Fördertabellen vergleichen, lohnt sich ein Blick auf den grundsätzlichen Zweck jedes Systems. Alle drei bewegen Wärme zwischen einer kälteren Quelle und einem wärmeren Ziel mithilfe eines Kältekreises — aber sie sind für sehr unterschiedliche Einsatzprofile gebaut.

Die Split-Klimaanlage ist ein Luft-zu-Luft-System. Sie holt Wärme aus der Außenluft und bläst sie direkt als warme Luft in den Raum. Keine Wasserheizkörper, keine Fußbodenheizung, kein Warmwasserspeicher. Ursprünglich für das Kühlen im Sommer entwickelt, kann sie reversibel auch heizen — genau das macht sie technisch zu einer Luft-Luft-Wärmepumpe. Ihr Vorteil: einfache Installation, niedrige Anschaffungskosten, pro Raum einzeln steuerbar.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine zentrale Heizung, die Wärme aus der Außenluft gewinnt und an einen Wasserkreis abgibt. Fußbodenheizung, Radiatoren oder Wandheizung verteilen die Wärme im ganzen Haus — wie bei einer Gas- oder Pelletsheizung. Sie produziert typischerweise auch das Warmwasser mit und deckt damit den gesamten Wärmebedarf eines Gebäudes ab.

Die Erdwärmepumpe (Sole-Wasser) funktioniert wie die Luft-Wasser-Variante, zieht die Wärme aber aus dem Erdreich statt aus der Luft — entweder über Flächenkollektoren knapp unter der Oberfläche (laut klimaaktiv mindestens 1,20 m tief, laut Branchenverband Wärmepumpe Austria rund 1 bis 1,5 m) oder über Erdsonden in Tiefenbohrungen (für ein neues Einfamilienhaus laut Wärmepumpe Austria im Durchschnitt rund 140 m). Der Unterschied zeigt sich in der Effizienz: In einer Feldmessung erreichten Erdwärmepumpen höhere Jahresarbeitszahlen als Luft-Wasser-Wärmepumpen (siehe unten). Dafür sind die Erschließungskosten höher.

System-Kurzvergleich: Invest, SCOP, Förderung, Lebensdauer

Die folgende Tabelle zeigt für Luft-Wasser- und Erdwärmepumpe Typwerte einer österreichischen Studie für das Einfamilienhaus (Energieinstitut an der JKU Linz für die AK Oberösterreich, Stand 11/2025). Die Studie rechnet ohne Heizlastberechnung und nennt für die Kosten eine Genauigkeit von ±20 %; ob die Beträge brutto oder netto sind, gibt sie nicht an. Förderungen sind nicht abgezogen. Die Effizienz-Zeile stellt Herstellerangaben (Split) und Feldmessungen (Wärmepumpen) nebeneinander — das sind unterschiedliche Kennzahlen.

KriteriumSplit-Klimaanlage (Luft-Luft)Luft-Wasser-WärmepumpeErdwärmepumpe (Sole-Wasser)
Anschaffung1 Raum mit 20–30 m²: ab € 2.400 (Budget), ab € 2.900 (Mittelklasse) bzw. ab € 3.700 (Premium) inkl. Montage und USt.rund 25.000–28.000 € (inkl. Montage, Hydraulik, 300-l-Pufferspeicher, Heizkörper-Optimierung; Studie)rund 32.000–38.000 € (die Studie nennt 32.000–36.000 € und an anderer Stelle 35.000–38.000 €)
Effizienz (SCOP bzw. Jahresarbeitszahl)SCOP 4,1–5,2 laut Hersteller (Wandgeräte der Beispielserien des Kostenrechners, 2,5/3,5 kW; Laborwert, keine Feldmessung)Jahresarbeitszahl im Feld im Mittel 3,4 (2,6–4,9)Jahresarbeitszahl im Feld im Mittel 4,3 (3,6–5,4)
WärmeverteilungLuft (Innengerät je Raum)Wasser (Heizkörper / Fußboden)Wasser (Heizkörper / Fußboden)
WarmwasserNeinJa (mit Speicher)Ja (mit Speicher)
Bundesförderung 2026Nicht förderfähig (nur wassergeführte Zentralheizung gefördert; Ableitung)Neuauflage ab 2. November 2026: bis 5.000 €, ohne ProzentgrenzeNeuauflage ab 2. November 2026: bis 5.000 € + bis 5.000 € Bonus Tiefenbohrung, ohne Prozentgrenze
Lebensdauer12–15 Jahre (US-Energieministerium, Angabe ohne Hinweis auf die Methode)rund 15–20 Jahre (klimaaktiv für Wärmepumpen allgemein; ebenso Annahme der AK-OÖ-Studie für Luft-Wasser); Schweizer Studie: rund 20 Jahre, wenige Datenrund 15–20 Jahre (klimaaktiv für Wärmepumpen allgemein); Schweizer Studie: 26,7 Jahre; Erdsonde: 50 Jahre angenommen (Schweizer Studie), laut co2online (Deutschland) „bis zu 50 Jahre“
Typischer EinsatzEinzelräume, Ergänzung zu einer HeizungZentralheizung mit Heizkörpern oder FußbodenheizungZentralheizung; braucht Fläche für Kollektoren oder eine Bohrgenehmigung

Die Beträge für die Split-Klimaanlage auf dieser Seite sind Richtwerte des Kostenrechners inkl. Montage und 20 % USt., gerechnet mit 3 m Leitung je Innengerät und Kondensat mit Gefälle, Stand Oktober 2026. So rechnen wir

Jahresarbeitszahlen: Feldmessung in Bestandsgebäuden in Deutschland (Fraunhofer ISE, Projekt WP-QS, Stand 11/2025; Luft-Wasser 61 Anlagen). Für Luft-Luft-Geräte gibt es laut Heat Pumps Watch keine systematischen Feldstudien. Lebensdauer: einen österreichischen Messwert je Wärmepumpen-Typ gibt es nicht. klimaaktiv nennt für Wärmepumpen „eine ungefähre Lebensdauer von 15-20 Jahren“, die AK-OÖ-Studie (11/2025) rechnet für Luft-Wasser mit 15–20 Jahren. Die Schweizer Studie der ZHAW (Stand 09/2019) ermittelt für Sole-Wasser einen Erwartungswert von 26,7 Jahren aus 223 Datenpunkten, für Luft-Wasser rund 20 Jahre aus nur 53 Datenpunkten (laut den Autoren weniger verlässlich); für die Erdsonde nimmt sie 50 Jahre an. co2online (Deutschland) nennt für Wärmepumpen etwa 20 bis 30 Jahre.

Die drei Systeme sind keine direkten Konkurrenten — sie adressieren unterschiedliche Anforderungen. Die nächsten Abschnitte erklären, für welche Anforderungen welches System in Betracht kommt.

Was kann die Luft-Luft-Wärmepumpe (Split-Klimaanlage)?

Die Split-Klimaanlage kostet in der Anschaffung weniger als die beiden Wärmepumpen, und die Installation ist weniger aufwendig — keine Heizlastberechnung fürs ganze Haus, keine Hydraulik, keine wassergeführte Wärmeverteilung. Für ein einzelnes Zimmer ist sie in einem Tag montiert, ein komplettes Mehr-Split-System für 4 Räume in 2–3 Tagen. Die Bedienung ist intuitiv, und weil jedes Innengerät separat gesteuert wird, kann man einzelne Räume gezielt wärmen oder kühlen.

Die Grenzen liegen aber im System selbst. Eine Split-Klimaanlage verteilt Wärme als warme Luft — und warme Luft steigt nach oben, während kalte Luft am Boden liegenbleibt. In hohen Räumen, etwa in Altbauten mit hohen Decken, oder in Häusern mit vielen kleinen abgeschlossenen Nebenräumen kann die Verteilung ungleichmäßig werden. Außerdem produziert sie kein Warmwasser — das müsste ein separates System wie eine Brauchwasser-Wärmepumpe oder ein Elektro-Boiler übernehmen.

Der entscheidende Haken für Österreich: Die Bundesförderung 2026 nennt Luft-Luft-Wärmepumpen nicht als förderfähiges System. Das Informationsblatt Kesseltausch 2026 fördert nur eine Zentralheizung mit wassergeführter Wärmeverteilung und nennt bei Wärmepumpen Luft/Wasser-, Wasser/Wasser- und Sole/Wasser-Systeme — Split-Klimageräte fallen daher nicht darunter (Ableitung). Mehr zu Einsatzgrenzen und SCOP-Werten von Split-Geräten steht im eigenen Ratgeber zur Nutzung einer Klimaanlage als Wärmepumpe.

Für wen lohnt sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kommt vor allem dann in Frage, wenn eine bestehende Öl-, Gas- oder Pelletsanlage ersetzt werden soll. Sie tritt an die Stelle des alten Wärmeerzeugers: Vorlaufleitungen, Heizkörper oder Fußbodenheizung und Warmwasserspeicher können bleiben, sofern die nötige Vorlauftemperatur passt. Die AK-OÖ-Studie rechnet für das Einfamilienhaus zusätzlich mit Hydraulik, einem 300-l-Pufferspeicher und einer Heizkörper-Optimierung.

Die wichtigste technische Voraussetzung ist die maximale Vorlauftemperatur. Wärmepumpen arbeiten am effizientesten, wenn der Vorlauf unter 50 °C bleibt — idealerweise unter 40 °C bei einer Fußbodenheizung. Alte Heizkörper, die mit 65–75 °C Vorlauf dimensioniert wurden, müssen entweder größer ausgelegt oder durch Niedertemperatur-Heizkörper bzw. eine Fußbodenheizung ersetzt werden. Ein Energieberater ermittelt die nötige Vorlauftemperatur bei der vorgesehenen Auslegungstemperatur und entscheidet, ob das bestehende Verteilsystem passt.

Außerdem braucht es einen geeigneten Aufstellort für die Außeneinheit: schall-technisch unbedenklich (Abstand zum Nachbarn, Raumbebauungsvorschriften beachten), frostfrei drainierbar und zugänglich für die Wartung. Bei Mehrparteienhäusern und Wohnungseigentum ist die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft nötig.

Wann rechnet sich eine Erdwärmepumpe?

Die Erdwärmepumpe arbeitete in einer Feldmessung effizienter, kostet aber mehr in der Erschließung. In dieser Messung in Bestandsgebäuden in Deutschland erreichten Erdwärmepumpen im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 4,3 (3,6–5,4), Luft-Wasser-Wärmepumpen 3,4 (2,6–4,9) (Fraunhofer ISE, Stand 11/2025).

Ein großer Kostenblock ist die Erschließung der Wärmequelle. Belegte Kostenangaben zur Tiefenbohrung sind dünn: Die Stadt Wien nennt in ihrem Wärmepumpen-Leitfaden für den großvolumigen Bestand „ca. € 70 - € 100 je Laufmeter“ (Preisstand 2022/23). Die AK-OÖ-Studie rechnet für ein Einfamilienhaus mit rund 10 kW Heizleistung mit einer Erdsonde von rund 150 m und rund 15.000 € für die Tiefenbohrung — das sind rund 100 € je Laufmeter (eigene Rechnung; Stand 11/2025, Genauigkeit ±20 %). co2online nennt für ein deutsches Beispiel-Einfamilienhaus mit 130 m² 16.000 € für die Bohrung. Wie tief gebohrt wird, hängt von Geologie und Heizleistung ab: Die AK-OÖ-Studie rechnet mit rund 150 m bei rund 10 kW, die Verbraucherzentrale (Deutschland) mit „circa 20 Meter pro Kilowatt Heizleistung“, Wärmepumpe Austria nennt für ein neues Einfamilienhaus im Durchschnitt rund 140 m. Ein Flächenkollektor kostet laut Wärmepumpe Austria etwa die Hälfte einer Erdwärmesonde (ohne Eurobetrag), braucht aber Grundstücksfläche: Die AK-OÖ-Studie rechnet bei rund 10 kW mit rund 300 m², die Verbraucherzentrale (Deutschland) mit rund 40 m² je Kilowatt Heizleistung. Bohrtiefe und Kollektorfläche legt der Fachbetrieb nach Geologie und Standort fest. Bei Tiefenbohrungen kommt die behördliche Genehmigung dazu: Anzeige nach Wasserrecht, Freigabe durch das Land, Prüfung auf Trinkwasser- und Geothermie-Konflikte.

Wirtschaftlich zählt, wie schnell die Mehrkosten über die niedrigeren Stromkosten zurückkommen. Mit den Feld-Mittelwerten 4,3 und 3,4 braucht die Erdwärmepumpe für dieselbe Wärme rund 21 % weniger Strom (eigene Rechnung). Die Mehrkosten liegen nach den Typwerten der AK-OÖ-Studie bei rund 4.000–13.000 € (eigene Rechnung aus den Spannen 32.000–38.000 € und 25.000–28.000 €), die jährliche Stromkostendifferenz im Rechenbeispiel unten bei rund 120–240 €. Damit kämen die Mehrkosten frühestens nach rund 17 Jahren zurück (geringste Mehrkosten, höherer Wärmebedarf), bei höheren Mehrkosten oder kleinerem Wärmebedarf erst nach mehreren Jahrzehnten (eigene Rechnung, ohne Förderung und ohne Preisänderungen). Wie sich die Förderung mit dem Bonus für die Tiefenbohrung auswirkt, steht im Abschnitt Amortisation. Ob eine Bohrung oder ein Flächenkollektor am Grundstück überhaupt möglich ist, klären Fachbetrieb und Behörde.

Welche Wärmepumpe wird 2026 gefördert?

Die Förderung ist im Systemvergleich oft der entscheidende Hebel. Für 2026 gilt in Österreich die Sanierungsoffensive mit ihrem Kernstück "Kesseltausch": Wer in der ursprünglichen Aktion 2026 eine Öl-, Gas- oder Kohleheizung oder einen Elektrospeicherofen durch eine Wärmepumpe (Luft-Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser) ersetzte, bekam einen Einmalzuschuss von bis zu 7.500 €, bei Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen für Tiefenbohrung oder Brunnen bis zu 5.000 € zusätzlich — jeweils höchstens 30 % der förderungsfähigen Kosten. Voraussetzung waren unter anderem eine maximale Vorlauftemperatur von 55 °C und das EHPA-Gütesiegel. Das Budget dieser Aktion war am 10. Juli 2026 ausgeschöpft. Ab 2. November 2026 läuft eine Neuauflage: Wärmepumpe bis € 5.000, Bonus für Tiefenbohrung oder Brunnen bis € 5.000, ohne Prozentgrenze, nur für Leistungen ab 7. Oktober 2026 und solange die Mittel reichen. Für 2027 ist der Kesseltausch ab 4. Jänner wieder mit bis € 5.000 angekündigt (vorläufige Bedingungen); der Antrag ist dann vor der Umsetzung zu stellen.

FörderstelleMaximalbetragVoraussetzungSystem
Bundes-Förderungen – Sanierungsoffensive (Kesseltausch)Neuauflage ab 2. November 2026: bis 5.000 €, ohne Prozentgrenze, Leistungen ab 7. Oktober 2026 (ursprüngliche Aktion bis 10. Juli 2026: bis 7.500 €, höchstens 30 %)Ersatz fossiler Heizung oder Elektrospeicherofen; wassergeführte Zentralheizung; in der ursprünglichen Aktion u. a. Vorlauf höchstens 55 °CLuft-Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser
Bund – Sauber Heizen für alle2026 beendet (Mittel ausgeschöpft)Einkommensschwache HaushalteLuft-Wasser, Sole-Wasser, Biomasse
Landesförderungen (Beispiele)z. B. Steiermark bis 1.500 €, Oberösterreich bis 1.700 €, Wien bis 8.000 € (Eigenheim)Je nach Bundesland verschieden; Steiermark nur Tausch mindestens 15 Jahre alter Wärmepumpen, Wien 35 % der KostenSteiermark: Wärmepumpe; Oberösterreich: Luft-Wasser; Wien: Wärmepumpe mit Wand-/Fußbodenheizung bis 40 °C oder Raumheizungseffizienz mind. 140 % bei 55 °C
Bonus Tiefenbohrung / Brunnen (Bund)bis 5.000 € zusätzlich (auch in der Neuauflage ab 2. November 2026)Tiefen- / BrunnenbohrungSole-Wasser, Wasser-Wasser
Split-Klimaanlage (Luft-Luft)0 €—Nicht förderungsfähig

Ein wichtiger Hinweis zur Aktualität: Der Handwerkerbonus, der im Vorjahr noch für viele Investitionen ein zusätzlicher Hebel war, ist mit 28.02.2026 ausgelaufen und wurde für 2026 nicht verlängert. Details zu den Bedingungen der Bundesförderung und zur Registrierung finden Sie auf der offiziellen Plattform der Sanierungsoffensive. Mehr zu steuerlichen Aspekten und den früheren Absetzbarkeiten im Sonderthema Handwerkerbonus und Steuerabsetzbarkeit.

Wann amortisiert sich welche Wärmepumpe?

Die folgende Rechnung ist ein Rechenbeispiel (eigene Rechnung): Sie vergleicht die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe mit einer Gasheizung. Strompreis: 0,31 €/kWh (mittlerer Wert der meistgenutzten Tarife der lokalen Anbieter laut E-Control-Preismonitor, Stand 1.10.2026; brutto inkl. Netzentgelt, Steuern und Abgaben, Haushalt mit 3.500 kWh im Jahr). Gas: 12,8 Cent je kWh, ebenso der mittlere Wert der meistgenutzten Tarife der lokalen Anbieter (E-Control-Preismonitor, Stand 1.10.2026, 15.000 kWh im Jahr; je Netzgebiet 10,5–15,3 Cent, für die EVN in Niederösterreich 20,4 Cent, hochgerechnet laut E-Control); je kWh Wärme mit dem Feld-Nutzungsgrad eines Brennwertkessels von 86,2 % (bezogen auf den Brennwert) rund 14,8 Cent. Jährlicher Wärmebedarf als Annahme aus zwei Quellen: 6.300 kWh für einen Neubau mit 130 m² (HWB 30) und 18.000 kWh für ein unsaniertes Haus mit 130 m², Baujahr 1980 (HWB 120), jeweils inklusive Warmwasser für 4 Personen (Rechenannahmen des Energieinstituts Vorarlberg); 12.400 kWh für ein Einfamilienhaus Baujahr 2010 mit 150 m² (AK-OÖ-Studie, Stand 11/2025). Jahresarbeitszahlen: Feld-Mittelwerte 3,4 (Luft-Wasser) und 4,3 (Erdwärme) aus Bestandsgebäuden in Deutschland (Fraunhofer ISE, Stand 11/2025); für das unsanierte Haus mit Heizkörpern 3,0 (Annahme der AK-OÖ-Studie für 60 °C Vorlauf, keine Messung).

SzenarioSystemStromkosten / JahrGaskosten / Jahr zum VergleichDifferenz zu Gas / Jahr
Neubau EFH 130 m², 6.300 kWhLuft-Wasser-WP (JAZ 3,4)rund 570 €rund 930 €rund 360 €
Neubau EFH 130 m², 6.300 kWhErdwärmepumpe (JAZ 4,3)rund 450 €rund 930 €rund 480 €
EFH Baujahr 2010, 150 m², 12.400 kWhLuft-Wasser-WP (JAZ 3,4)rund 1.130 €rund 1.840 €rund 710 €
EFH Baujahr 2010, 150 m², 12.400 kWhErdwärmepumpe (JAZ 4,3)rund 890 €rund 1.840 €rund 950 €
Unsaniert, EFH 130 m², Baujahr 1980, 18.000 kWhLuft-Wasser-WP (JAZ 3,0, Annahme)rund 1.860 €rund 2.660 €rund 800 €

Je nach Netzgebiet kostet die kWh Wärme aus Gas 12,2–17,7 Cent; die Gaskosten liegen dann rund 18 % unter bis 20 % über den Werten der Tabelle (eigene Rechnung). Die Rechnung zeigt nur die laufenden Energiekosten samt Grundpreis; Wartung und Preisänderungen sind nicht enthalten. Die Jahresarbeitszahl im Einzelfall hängt von Vorlauftemperatur, Heizkörpern und Auslegung ab — im Feld lag sie bei Luft-Wasser-Wärmepumpen zwischen 2,6 und 4,9. Ob sich die Investition rechnet, hängt zusätzlich von Anschaffung, Förderung und den Kosten einer ohnehin fälligen Erneuerung der alten Heizung ab. Die AK-OÖ-Studie nennt Amortisationszeiten mit Förderung: rund 12–15 Jahre für die Luft-Wasser- und rund 18 Jahre für die Sole-Wärmepumpe im Einfamilienhaus, rund 10–14 Jahre in der Wohnung (Stand 11/2025). Diese Werte beruhen auf der Förderannahme der Studie, nicht auf der Neuauflage des Kesseltauschs mit bis € 5.000 ab 2. November 2026; ohne Förderung nennt die Studie keinen Wert. Die aktuellen Strom- und Gaspreise unterscheiden sich je Netzgebiet — eine individuelle Kalkulation lohnt sich. Der laufende Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt stark von der Auslegung ab, Details dazu im Ratgeber zum Stromverbrauch von Klimaanlagen und Wärmepumpen.

Mit der Neuauflage des Kesseltauschs gerechnet (eigene Rechnung mit den Höchstbeträgen und den Typwerten der AK-OÖ-Studie): Mit höchstens € 5.000 Förderung kostet die Luft-Wasser-Wärmepumpe rund 20.000–23.000 €. Die Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung erhält zusätzlich den Bonus von höchstens € 5.000 und kommt auf rund 22.000–28.000 €. Gegenüber Luft-Wasser kostet sie damit statt rund 4.000–13.000 € mehr zwischen rund 1.000 € weniger und rund 8.000 € mehr. Am oberen Ende kämen 8.000 € im Einfamilienhaus Baujahr 2010 (Stromkostendifferenz rund 240 € im Jahr) erst nach rund 34 Jahren zurück, bei geringerem Wärmebedarf noch später (ohne Preisänderungen). Fällt die Förderung geringer aus als der Höchstbetrag, ist die Anschaffung entsprechend höher; den Bonus gibt es nur für Tiefenbohrung oder Brunnen.

Sanierungspflicht & EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2024/1275

Seit 28. Mai 2024 ist die novellierte EU-Gebäuderichtlinie 2024/1275 (EPBD) in Kraft. Sie verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, den Gebäudebestand bis 2050 auf klimaneutralen Standard zu bringen — mit Zwischenzielen für 2030 und 2040. Österreich hat die Umsetzung über eine Zwischenrichtlinie der OIB-Richtlinie 6 (Stand September 2025) begonnen.

Für Hauseigentümer ergeben sich daraus drei praktische Konsequenzen. Erstens: Neue öffentliche Gebäude müssen ab 2028, alle übrigen Neubauten ab 2030 als Null-Emissions-Gebäude (Zero Emission Building) ausgeführt werden. Fossile Heizungen scheiden für Neubauten damit praktisch aus — eine Wärmepumpe oder ein Fernwärmeanschluss wird zum Standard. Zweitens: Bei größeren Renovierungen gelten verschärfte Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz. Drittens: Der Renovierungspass wird als neues Instrument eingeführt — ein Plan, der Hauseigentümern einen stufenweisen Sanierungsweg zur Klimaneutralität aufzeigt. In Niederösterreich ist er seit 29. Mai 2026 in der Bauordnung verankert (§ 44c NÖ BO) — die Nutzung ist für Eigentümer freiwillig.

Für die Systementscheidung heißt das: Die Rahmenbedingungen für fossile Heizungen werden strenger. Die Bundesförderung für den Heizungstausch läuft ab 2. November 2026 als Neuauflage mit bis € 5.000 für eine Wärmepumpe; für 2027 ist der Kesseltausch ab 4. Jänner wieder mit bis € 5.000 angekündigt (vorläufige Bedingungen). Die CO₂-Bepreisung über das ETS 2 (voraussichtlich ab 2028) wird fossile Brennstoffe zusätzlich verteuern. Details zu den F-Gas-Kältemitteln und dem Unterschied R290, R32, R454B finden Sie im Ratgeber zur F-Gas-Verordnung.

Welche Wärmepumpe passt zu meinem Fall?

Diese vereinfachten Fragen ersetzen keine Planung: Welches System passt, legen Fachbetrieb oder Energieberater nach Heizlast, Vorlauftemperatur und Grundstück fest.

  1. Sie sind Mieter und wollen einen Raum kühlen und gelegentlich ergänzend heizen? → In Frage kommt eine Split-Klimaanlage (Luft-Luft). Installation nur mit Zustimmung des Vermieters, kein Förderanspruch, geringere Investkosten als die beiden Wärmepumpen.
  2. Sie besitzen ein gut gedämmtes kleines Einfamilienhaus und wollen vor allem kühlen, gelegentlich heizen? → In Frage kommt eine Split-Klimaanlage (auch Multisplit). Nicht förderfähig; das Warmwasser braucht eine eigene Lösung.
  3. Sie ersetzen eine bestehende Öl- oder Gasheizung in einem Einfamilienhaus? → In Frage kommt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Förderfähig im Kesseltausch: Neuauflage ab 2. November 2026 mit bis € 5.000, 2027 ab 4. Jänner (vorläufig); Vorlauftemperatur und Heizkörper vorher prüfen lassen.
  4. Sie bauen neu oder kernsanieren und haben Fläche für Kollektoren oder eine Bohrgenehmigung? → In Frage kommt auch eine Erdwärmepumpe. Höhere Jahresarbeitszahl in einer Feldmessung in Deutschland, dafür höhere Erschließungskosten (siehe oben).
  5. Sie haben einen unsanierten Altbau mit Heizkörpern und hohen Vorlauftemperaturen? → Zuerst Dämmung und Heizkreis prüfen lassen; die Heizlastberechnung zeigt, welche Vorlauftemperatur nötig ist und welches System in Frage kommt.
  6. Sie wohnen in einer Eigentumswohnung in einem Mehrparteienhaus? → Individuelle Wärmepumpenlösungen sind technisch möglich, können aber an der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft oder an baulichen Restriktionen scheitern. Zunächst die Hausverwaltung ansprechen.

Häufige Fragen zur Systementscheidung

Klimaanlage, Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpe: Welches System ist am günstigsten?

In der Anschaffung kostet die Split-Klimaanlage weniger (1 Raum mit 20–30 m²: ab € 2.400 (Budget), ab € 2.900 (Mittelklasse) bzw. ab € 3.700 (Premium) inkl. Montage und USt.), sie ersetzt aber keine zentrale Heizung. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus laut AK-OÖ-Studie rund 25.000–28.000 € vor Förderung, eine Erdwärmepumpe rund 32.000–38.000 € (Stand 11/2025; Bundesförderung Kesseltausch: Neuauflage ab 2. November 2026, Wärmepumpe bis € 5.000; 2027 ab 4. Jänner, vorläufig). Welches System über die Jahre günstiger ist, hängt von Wärmebedarf, Jahresarbeitszahl und Energiepreisen ab — siehe Rechenbeispiel im Abschnitt Amortisation.

Welches System lohnt sich bei einem unsanierten Altbau?

Bei einem unsanierten Altbau hängt die Effizienz einer Wärmepumpe von der nötigen Vorlauftemperatur ab. Dämmung, Fenster und Heizkörper vorher prüfen lassen; die ursprüngliche Aktion Kesseltausch 2026 verlangte für Wärmepumpen eine maximale Vorlauftemperatur von 55 °C. Welche Lösung passt, ergibt die Heizlastberechnung des Fachbetriebs.

Erdwärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe — was ist besser?

Erdwärmepumpen erreichen im Feld höhere Jahresarbeitszahlen: in einer Messung in Bestandsgebäuden in Deutschland im Mittel 4,3 gegenüber 3,4 bei Luft-Wasser (Fraunhofer ISE, Stand 11/2025). Dafür kostet die Erdwärmepumpe nach den Typwerten der AK-OÖ-Studie (Stand 11/2025) rund 4.000–13.000 € mehr (eigene Rechnung aus den Spannen) und braucht Fläche für Kollektoren oder eine Bohrgenehmigung.

Welche Bundesförderung gibt es 2026 für Wärmepumpen in Österreich?

Der Kesseltausch der Sanierungsoffensive (BMLUK) fördert den Umstieg von fossilen Heizungen auf eine Wärmepumpe (Luft-Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser). Die ursprüngliche Aktion 2026 brachte bis zu 7.500 €, bei Tiefenbohrung oder Brunnen bis zu 5.000 € Bonus, höchstens 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten; ihr Budget war am 10. Juli 2026 ausgeschöpft. Ab 2. November 2026 läuft eine Neuauflage: Wärmepumpe bis € 5.000, ohne Prozentgrenze, nur für Leistungen ab 7. Oktober 2026 und solange die Mittel reichen. Für 2027 ist der Kesseltausch ab 4. Jänner wieder mit bis € 5.000 angekündigt (vorläufige Bedingungen). „Sauber Heizen für Alle“ bleibt für 2026 beendet. Split-Klimaanlagen fallen nicht darunter, weil nur eine Zentralheizung mit wassergeführter Wärmeverteilung gefördert wird (Ableitung).

Welche Rolle spielt die EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2024/1275 für die Systementscheidung?

Die EU-Gebäuderichtlinie 2024/1275 (EPBD) verpflichtet die EU-Staaten, den Gebäudebestand schrittweise effizienter zu machen. Österreich hat die Umsetzung über die OIB-Richtlinie 6 (Stand September 2025) begonnen. Für die Systementscheidung heißt das: Die Rahmenbedingungen für fossile Heizungen werden strenger; welche Anforderungen im Einzelfall gelten, klärt die Baubehörde.

Kann ich mit einer Split-Klimaanlage mein Haus vollständig heizen?

Das hängt von der Heizlast des Gebäudes und von der Heizleistung der Geräte bei tiefen Außentemperaturen ab; beides klärt der Fachbetrieb mit einer Heizlastberechnung. Warmwasser bereitet eine Split-Klimaanlage nicht, dafür braucht es eine eigene Lösung.

Ich besitze schon eine Split-Klimaanlage — wie kann ich damit heizen?

Dann ist Ihr System bereits eine Luft-Luft-Wärmepumpe und Sie können sie im Winter für die Heizung nutzen. Details zur Einsatzgrenze und zu SCOP-Werten finden Sie im eigenen Artikel zum Thema Klimaanlage als Wärmepumpe nutzen, ein Rechenbeispiel zu den Heizkosten im Ratgeber Heizen mit Klimaanlage im Winter.

Quellen
  1. Österreichische Energieagentur — Erneuerbare Wärme: Forschungsprojekte zu Wärmepumpensystemen, Jahresarbeitszahlen und multivalenten Systemen (Multi-WP-Projekt)
  2. Sanierungsoffensive 2026 (BMLUK/KPC) — Kesseltausch: Förderungen für Wärmepumpen beim Ersatz fossiler Heizsysteme in Österreich
  3. KPC — Übersicht förderungsfähige Heizungssysteme: Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung
  4. Klima- und Energiefonds Österreich — Übersicht laufender Förderungen im Energie- und Klimabereich für Private und Unternehmen
  5. European Commission — Heat Pumps: Effizienz (3–5× Gasheizung), Ökodesign-Verordnung und Heat Pump Accelerator Platform
  6. OIB — Richtlinie 6 Energieeinsparung und Wärmeschutz (September 2025): Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie 2024/1275 (EPBD) in Österreich
  7. klimaaktiv (BMK-Initiative) — Faktencheck Wärmepumpe: Effizienz, Klimabedingungen und 441.000 installierte Wärmepumpen in Österreich
  8. Statistik Austria — Energieeinsatz der Haushalte: Raumwärme nach Energieträgern und Entwicklung Wärmepumpenanteile
  9. E-Control Österreich — Zusammensetzung der Strom- und Gaspreise für Haushaltskunden und aktuelle Preisentwicklung
  10. E-Control — Preismonitor 1. Oktober 2026: Strom (S. 1, Haushalt 3.500 kWh) und Gas (S. 2, 15.000 kWh), günstigstes Angebot je Netzgebiet und Preise der lokalen Anbieter (Stand 1.10.2026, abgerufen 08.10./28.10.2026)
  11. Energieinstitut an der JKU Linz für die AK Oberösterreich — Kosten und Chancen der Energiewende für Arbeitnehmer:innen in Oberösterreich (Endbericht): Investitionskosten inkl. Tiefenbohrung, Sondentiefe und Kollektorfläche, Wärmebedarf, Jahresarbeitszahl- und Lebensdauer-Annahmen, Amortisation (Stand 11/2025, neuestes verfügbares Dokument, gesucht 11.10.2026)
  12. Fraunhofer ISE — Presseinformation „Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich“: Jahresarbeitszahlen im Feld, Projekt WP-QS (03.11.2025, abgerufen 11.10.2026)
  13. Heat Pumps Watch (M. Miara) — Luft-Luft-Wärmepumpen: keine systematischen Feldstudien (26.01.2026, abgerufen 11.10.2026)
  14. Energieinstitut Vorarlberg — Brennstoffe im Vergleich 2026: Rechenannahmen Energiebedarf 18.000 kWh (Bestand, HWB 120) und 6.300 kWh (Neubau, HWB 30) (Stand 21.07.2026, abgerufen 11.10.2026)
  15. Wolff et al., FH Braunschweig/Wolfenbüttel — Felduntersuchung Gas-Brennwertkessel (DBU AZ 14133): Jahresnutzungsgrad 86,2 % bezogen auf den Brennwert (04/2004, abgerufen 11.10.2026)
  16. E-Control — Verrechnung mit Ist-Brennwerten für Endverbraucher (Version 2024.01, abgerufen 11.10.2026)
  17. Sanierungsoffensive (BMLUK/KPC) — Informationsblatt Kesseltausch 2026 Ein-/Zweifamilienhaus, ursprüngliche Aktion: 7.500 €, Bonus Tiefenbohrung/Brunnen 5.000 €, höchstens 30 % (Version 10/2025, abgerufen 07.10./11.10.2026)
  18. Sanierungsoffensive (BMLUK/KPC) — Informationsblatt Kesseltausch 2026 Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus, Neuauflage ab 02.11.2026: Wärmepumpe bis 5.000 €, ohne Prozentgrenze, Leistungen ab 07.10.2026 (Version 10/2026, abgerufen 25.10.2026)
  19. Sanierungsoffensive (BMLUK/KPC) — Informationsblatt Kesseltausch 2027 Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus: Antrag ab 04.01.2027, Wärmepumpe bis 5.000 € (Version 10/2026, vorläufig, abgerufen 25.10.2026)
  20. Sanierungsoffensive — „Förderungsaktion erfolgreich beendet“ (10.07.2026, abgerufen 07.10.2026)
  21. BMLUK — Pressemitteilung „Sanierungsoffensive 2026: Alle Fördermittel abgeholt“: Registrierung für „Sauber Heizen für Alle 2026“ beendet, Zusagerahmen von 360 Mio. Euro pro Jahr im Doppelbudget 2027/28 (13.07.2026, abgerufen 07.10.2026)
  22. Stadt Wien — Förderung Errichtung und Umstellung von Heizanlagen (o. D., abgerufen 07.10./11.10.2026)
  23. Land Oberösterreich — Förderprogramm Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüsse und thermische Solaranlagen (Laufzeit 2026, abgerufen 07.10.2026)
  24. Land Steiermark — Förderung des Tausches erneuerbar betriebener Heizungssysteme (Richtlinie 03/2026, abgerufen 07.10.2026)
  25. U.S. Department of Energy — Energy Saver 101 Infographic: Home Cooling (Lebensdauer Ductless Mini-Split 12–15 Jahre, ohne Methodenangabe) (03.11.2016, abgerufen 10.10.2026)
  26. klimaaktiv — Wärmepumpe: So funktioniert der Umstieg (Lebensdauer 15–20 Jahre, Flächenkollektor mindestens 1,20 m tief) (o. D., abgerufen 11.10.2026)
  27. ZHAW im Auftrag der SIG Genève — Lebenszykluskosten von Wärmepumpen, Kurzfassung (Schweiz): Lebensdauer Sole-Wasser und Luft-Wasser, Erdsonde 50 Jahre angenommen (16.09.2019, neuestes verfügbares Dokument, gesucht 11.10.2026)
  28. co2online (Deutschland) — Erdwärmepumpe: Bohrkosten im Beispiel, Lebensdauer Wärmepumpe und Sonden (24.09.2026, abgerufen 11.10.2026)
  29. Stadt Wien, MA 20 — Wärmepumpen-Leitfaden für den urbanen Bestand, S. 17: Tiefbohrung ca. € 70–100 je Laufmeter (17.01.2023, Preisstand 2022/23, abgerufen 11.10.2026)
  30. Wärmepumpe Austria (Branchenverband) — Umgebungswärme: Sondentiefe im Durchschnitt rund 140 m, Kollektor rund 1 bis 1,5 m tief, Kosten etwa die Hälfte einer Sonde (o. D., abgerufen 11.10.2026)
  31. Verbraucherzentrale (Deutschland) — Wärmepumpen im Vergleich: Sonde circa 20 m, Kollektor rund 40 m² je Kilowatt Heizleistung (11.03.2026, abgerufen 11.10.2026)
  32. WKO Bundesinnung Mechatroniker — Zertifikat Kälte-Klima-Technik: F-Gase-Verordnung für Installation von Wärmepumpen
  33. GeoSphere Austria — Klimaportal: Temperatur- und Klimadaten für Österreich als Grundlage für Wärmepumpen-Auslegung
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