Klimaanlage Serverraum.
24/7, Redundanz, Abnahme —
Kühlung für den Dauerbetrieb planen.
Diese Seite zeigt, warum ein Serverraum anders gekühlt wird als ein Büro, was Redundanz in der Praxis bedeutet und wie Abnahme und Monitoring ablaufen. Auf Wunsch vermitteln wir einen geprüften Fachbetrieb, der Gewerbeaufträge übernimmt.
Was der Fachbetrieb von Ihnen braucht
Für einen Serverraum zählt die Wärme, die die IT abgibt, nicht die Raumgröße. Mit diesen Angaben kann der Fachbetrieb die Kühllast berechnen und ein Redundanzkonzept anbieten. Ohne sie bleibt jedes Angebot eine Schätzung.
Anschlussleistung der IT. Summe der Netzteile bzw. die gemessene Leistungsaufnahme der Racks, ablesbar an USV oder PDU. Diese Leistung ist die Kühllast. Dazu die geplante Erweiterung der nächsten Jahre.
Betriebszeiten und Toleranzen. Läuft die IT 24/7? Welche Temperatur- und Feuchtegrenzen gibt der Hersteller vor, welche Alarmierung ist gewünscht (Mail, SMS, Anbindung ans Monitoring)?
Raum, Zugang, Außengerät. Grundriss und Fotos, Deckenhöhe, Position der Racks und der Türen, Kondensatablauf; für das Außengerät Fassade, Dach oder Innenhof, samt Leitungsweg zum Serverraum.
Strom, Zeitfenster, Ansprechpersonen. Freie Sicherungsplätze und Zählerplatz, Zeitfenster für Arbeiten im Technikraum, Kontakt zur IT-Betreuung und, wenn Sie Mieter sind, zur Hausverwaltung.
Erste Einschätzung für das Angebotsgespräch
Ein Serverraum wird nach der elektrischen IT-Last ausgelegt, nicht nach Quadratmetern. Nahezu jedes Watt Aufnahme wird zu Wärme. Erst die Kühllast, dann das System.
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Split mit WinterregelungGeringe Anforderungen: kleiner Serverraum, nicht geschäftskritisch. Temperaturalarm einplanen. -
Zwei Anlagen im Wechsel (N+1)Produktive IT: Redundanz, Alarmierung, Reaktionszeit vertraglich. -
Präzisionsklima oder DoppelanlageDichte Racks, Temperatur- und Feuchteregelung. Kosten projektabhängig, nach Angebot.
Zur IT-Last kommen Verluste von USV und Stromverteilung, Beleuchtung, Wärme über Wände und Dach sowie Reserve für Ausbau und Redundanz. Wie groß die Reserve ist, legt der Fachbetrieb nach der Wärmelast Ihrer Geräte und dem geplanten Ausbau fest. Einen Netto-Richtwert gibt der Gewerbe-Kostenrechner; Redundanz (zweites Gerät) ist darin nicht enthalten. Systeme und Kostenrahmen stehen im Serverraum-Ratgeber.
Von der Anfrage bis zum Angebot
Was der Fachbetrieb wann macht und was er von Ihnen braucht. Kein langes Suchen, kein Verhandeln ins Blaue hinein.
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Sie beschreiben Ihren Serverraum
Kurz IT-Leistung und Raumgröße. Das dauert 3 Minuten und braucht kein Fachwissen.
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Wir wählen einen geprüften Fachbetrieb
Was ist geprüft?
WKO-Berechtigung, F-Gase-Zertifikat, Haftpflichtversicherung und Referenzen. Ausgewählt nach Ihrem Projekt.
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Der Betrieb meldet sich bei Ihnen
Wann meldet er sich?
Binnen 72 Stunden ab Zuweisung, gezählt werden Werktage. Besichtigung und Angebot sind für Sie kostenlos.
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Lastermittlung und Konzept vor Ort
Der Fachbetrieb nimmt IT-Leistung, Raum und Erweiterungspläne auf und legt Kühllast, Gerätezahl und Redundanz fest. Üblich für produktive Umgebungen ist ein Gerät, das allein reicht, plus ein zweites gleicher Größe (N+1). Die Geräte wechseln sich im Betrieb ab.
Ihr Part
Zugang zum Serverraum, aktuelle Leistungswerte aus USV/PDU, Entscheidung, ob Redundanz gewünscht ist.
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Sie bekommen ein Angebot

Beispielangebot für ein Büro, Preise netto.
Und wenn das Angebot nicht passt?
Dann vermitteln wir kostenlos einen weiteren Betrieb. Keine Verpflichtung. Wir werden vom Fachbetrieb vergütet, nicht von Ihnen.

Beispielangebot für ein Büro, Preise netto.
Einbau, ohne dass die Server stehen
Muss die IT für den Einbau abgeschaltet werden? In der Regel nicht, wenn Zugang, Staubschutz und Zeitfenster vorher geklärt sind.
Innen: Staubschutz und freie Racks

- Abdeckung der Racks
- Kernbohrung, Leitungsverlegung und Deckenarbeiten sind die kritischen Schritte. Die Racks werden dafür abgedeckt.
- Bohren mit Absaugung
- Klären Sie im Angebot, welche Arbeiten im Raum und welche außerhalb stattfinden und wer die Reinigung danach übernimmt.
- Bestehende Kühlung bleibt an
- Der Luftstrom der bestehenden Kühlung bleibt während der Arbeiten erhalten.
Außen: Winterbetrieb und Aufstellort

- Winterregelung
- Ein Serverraum muss auch bei −10 °C gekühlt werden. Das Außengerät muss dafür ausgelegt sein.
- Kondensat frostfrei
- Der Aufstellort braucht Frostschutz für den Kondensatablauf.
- Schall im Innenhof
- Serverräume liegen oft im Erdgeschoss oder Keller, das Außengerät im Hof. Eine erste Einschätzung zum Schall gibt der Schallcheck.
Leitungen und Innengeräte werden bei laufender IT gesetzt. Zum Abschluss folgen Probelauf beider Geräte, Test der Umschaltung und der Alarmierung, Einweisung und Protokolle. Ihr Part: Zeitfenster festlegen, IT-Betreuung einbinden, Alarmempfänger benennen, Inbetriebnahmeprotokoll und, falls prüfpflichtig, F-Gas-Aufzeichnungen ablegen.
Woran Sie einen geeigneten Fachbetrieb erkennen
Ein Serverraum lässt sich nicht wie ein Büro kühlen. Bei unseren Partnerbetrieben prüfen wir vor der Aufnahme Gewerbeberechtigung, F-Gase-Zertifikat, Haftpflichtversicherung und Referenzen.
| Prüfpunkt | Was belegt sein sollte | Wann |
|---|---|---|
| Gewerbeberechtigung Kälte- und Klimatechnik | Reglementiertes Handwerk nach der Gewerbeordnung, öffentlich im GISA-Gewerberegister abrufbar. Ein Elektriker oder Installateur ohne diese Berechtigung darf den Kältekreis nicht herstellen. | vor dem Auftrag |
| F-Gase-Zertifikat für Betrieb und Monteur | Wer Kältemittel befüllt, prüft oder entnimmt, braucht ein Personenzertifikat, der Betrieb ein Unternehmenszertifikat (Fluorierte Treibhausgase-Gesetz, VO (EU) 2024/573). Ohne Zertifikat ist die Dichtheitsprüfung nicht gültig. | vor dem Auftrag |
| Redundanz und Winterbetrieb im Angebot | Ein erfahrener Betrieb nennt Betriebsbereich, Umschaltlogik und Alarmierung. Er hat Referenzen aus Serverräumen oder Technikräumen. | im Angebot |
| Vergleichbare Positionen | Je Gerät Kühlleistung und Betriebsbereich (Winterbetrieb bis zu welcher Außentemperatur), die Umschalt- und Wechsellogik bei zwei Geräten, Alarmierung, Kondensatführung, Elektroanschluss, Inbetriebnahme und Dichtheitsprüfung als eigene Positionen. Winterbetrieb und Alarmierung schriftlich bestätigen lassen. | im Angebot |
| Wartung mit Reaktionszeit | Wartungsintervalle, Notdienst-Reaktionszeit und wer die Dichtheitsprüfungen samt Aufzeichnung übernimmt. Ob Ihre Anlage prüfpflichtig ist, zeigt der F-Gas-Check. | im Angebot |
| Wer übernimmt die Dichtheitsprüfungen? | Je nach Kältemittelmenge gelten gesetzliche Prüfintervalle samt Aufzeichnungspflicht. Klären Sie, ob der Betrieb Fristen und Aufzeichnungen übernimmt. Details im F-Gas-Ratgeber. | nach der Montage |
| Wie schnell ist jemand da, wenn sie ausfällt? | Ein Kühlungsausfall ist ein IT-Notfall. Nach wenigen Stunden schalten Server ab. Fragen Sie nach 24/7-Erreichbarkeit, Reaktionszeiten und Temperaturalarm. | nach der Montage |
| Was deckt der Wartungsvertrag ab? | Filter, Kondensat, Redundanztest: Im Dauerlauf altern Anlagen schneller. Ein klar definierter Wartungsvertrag mit Umschalttest der Redundanz gehört zum Paket. | nach der Montage |
Ein Angebot mit einem einzelnen Komfortgerät für eine produktive IT ist ein Warnsignal.
Eine Serverraum-Kühlung läuft 8.760 Stunden im Jahr. Ob ein Angebot gut ist, entscheidet sich vor allem daran, was nach der Montage passiert.
Für Betriebsstätten gilt zusätzlich die Kälteanlagenverordnung (BGBl. 305/1969) zum Arbeitnehmerschutz bei Kälteanlagen mit mehr als 1,5 kg Kältemittel. Ob und wie sie Ihre Anlage betrifft, ist im Einzelfall zu klären.
Was Sie fürs Projekt klären sollten
Genehmigung, Vermieter, Aufstellort: Diese drei Punkte sollten Sie vor dem Vor-Ort-Termin am Schirm haben.
Genehmigung. Ob ein Split-Klimagerät eine Bewilligung, Anzeige oder Mitteilung braucht, regelt jedes Bundesland selbst: Die Spanne reicht von bewilligungsfrei bis 70 kW in Niederösterreich, außer in Schutzzonen, bis zur Bewilligungspflicht – in der Steiermark laut Land und Stadt Graz im vereinfachten Verfahren. In mehreren Ländern regelt die Bauordnung die Bewilligungspflicht von Klimageräten nicht ausdrücklich. Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung – ob ein Vorhaben frei, anzeige- oder bewilligungspflichtig ist, wird im Einzelfall beurteilt; im Zweifel bei der Baubehörde nachfragen. Ob eine Serverraumkühlung, eine VRF-Anlage oder eine Anlage über 70 kW eine Bewilligung, Anzeige oder Mitteilung braucht, klärt der Fachbetrieb mit der zuständigen Behörde. Klären Sie mit dem Fachbetrieb, wer die Unterlagen für die Baubehörde vorbereitet. Überblick je Bundesland im Genehmigungs-Ratgeber.
Gemietete Fläche. Eingriffe an Fassade oder Gebäudetechnik vorab mit dem Vermieter klären.
Außengerät. Nähe zu Wohnnachbarn einplanen. Eine erste Einschätzung gibt der Schallcheck.

Was IT-Verantwortliche häufig fragen.
Antworten auf Fragen zu Vermittlung, Ablauf, Redundanz und Montage.
AblaufWas kostet mich die Vermittlung?
Nichts. Die Anfrage ist für Sie als Betrieb kostenlos und unverbindlich. Ein geprüfter Fachbetrieb legt Ihnen ein Angebot, und Sie entscheiden frei. Passt es nicht, vermitteln wir einen weiteren.
AblaufWie schnell melden sich die Fachbetriebe?
Unsere Partnerbetriebe verpflichten sich, sich binnen 72 Stunden (Werktage) bei Ihnen zu melden. Wochenenden zählen nicht. Den Vor-Ort-Termin in Ihrem Technikraum vereinbaren Sie direkt mit dem Fachbetrieb.
TechnikReicht nicht einfach die Büro-Klimaanlage?
In den meisten Fällen nein. Büroanlagen schalten außerhalb der Arbeitszeiten ab und können bei niedrigen Außentemperaturen oft nicht kühlen. Ein Serverraum braucht einen eigenen Kältekreis mit Winterregelung. Sonst fällt die Kühlung genau dann aus, wenn niemand im Haus ist.
MontageGeht der Einbau ohne Abschaltung der IT?
In der Regel ja. Die Klimageräte werden außerhalb des Racks montiert, die IT kann weiterlaufen. Beim Umbau bestehender Kühlung kann mit mobiler Überbrückung oder in Etappen gearbeitet werden, damit die Temperatur im zulässigen Bereich bleibt. Das legt der Fachbetrieb fest.
RegionIn welchen Regionen wird vermittelt?
Österreichweit. Die Verfügbarkeit einzelner Fachbetriebe hängt von Ihrer Region ab und wird direkt bei der Anfrage geprüft.
TerminWas sollte ich zum Vor-Ort-Termin bereithalten?
Hilfreich sind Fotos oder ein Grundriss, die ungefähre IT-Leistung (Anschlusswerte oder USV-Auslastung), die Zahl der Racks und ein Hinweis, wie kritisch die Systeme sind. Daraus ergibt sich, ob Redundanz sinnvoll ist.
AblaufWie lange dauert es von der Anfrage bis zur laufenden Kühlung?
Unsere Partnerbetriebe verpflichten sich, sich binnen 72 Stunden zu melden (Werktage). Die Besichtigung vereinbaren Sie direkt mit dem Fachbetrieb, das Angebot folgt nach dem Termin. Die Montage eines Serverraums mit ein bis zwei Geräten dauert meist wenige Tage. Den Zeitplan bestimmt vor allem die Gerätelieferzeit, die in der Hochsaison länger sein kann. Wer die Anlage vor dem Sommer braucht, fragt im Winter oder Frühjahr an.
BetriebWer überwacht die Anlage nach der Montage?
Die Alarmierung (Temperatur, Ausfall, Umschaltung) wird bei der Abnahme eingerichtet und an die von Ihnen benannten Empfänger geschickt, je nach Gerät per Mail, SMS oder Anbindung an Ihr Monitoring. Wartung und Dichtheitsprüfung vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb in einem Wartungsvertrag. Ob Ihre Anlage prüfpflichtig ist, zeigt der F-Gas-Check.
Die IT läuft rund um die Uhr.
Die Kühlung gehört dazu geplant.
Hier reichen 3 Minuten: PLZ, IT-Last, Kontakt. Wir vermitteln einen geprüften Fachbetrieb, der sich bei Ihnen meldet.
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